5. Frankfurt benötigt Klimaanpassung

Der bisherige städtische Umweltschwerpunkt „Klimaschutz“ hat außer viel Papier und teuren Kampagnen wenig gebracht. Unabhängig von der Frage, ob es einen menschengemachten Klimawandel gibt oder nicht, sind auffällige klimatische Veränderungen auch in Frankfurt festzustellen, insbesondere heißere Sommermonate. Deshalb ist es notwendig, sich diesen veränderten Lebensbedingungen anzupassen und damit verbundene Belastungen auszugleichen oder zumindest zu lindern.

Unsere Positionen:

  • An geeigneten Stellen in dichtbesiedelten Teilen der Stadt werden Brunnen und Wasserspiele in verschiedensten Variationen installiert.
  • Innenhöfe sollen unversiegelt bleiben bzw. nach Möglichkeit entsiegelt werden, um die Flächen dort teilweise oder ganz zu begrünen.
  • Von Eigentümern gewünschte Dach-und Fassadenbegrünungen werden fachlich und finanziell von der Stadt unterstützt, sofern nicht Belange der Baugestaltung oder des Denkmalschutzes dem entgegenstehen.
  • Bei Bauvorgaben wird geprüft, ob die Möglichkeit einer Begrünung von Fassaden und die Errichtung von Balkongärten besteht, um den in den Sommer rasant steigenden Temperaturen etwas Einhalt zu gebieten und ein verträglicheres Mikroklima zu schaffen.
  • Die eingeführte Umweltzone bringt keine nennenswerte Verbesserung der Umweltqualität. Wichtiger und effektiver als die Deklarierung solcher Zonen sind vielfältige konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltqualität und des Mikroklimas.